Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion - download pdf or read online

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  • March 16, 2018
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By Pia Krisch

ISBN-10: 3531171615

ISBN-13: 9783531171616

Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen – kurz – alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - rooster. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können.

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Dabei ist zunächst festzuhalten, dass sowohl in der kommunikationswissenschaftlichen als auch in der wissenssoziologischen Forschung Studien mit einem konkreten Bezug auf Monetäres selten sind. Schaut man, welche Befunde es darüber hinaus zum individuellen Geldverhalten gibt, stellt man eine versprengte Forschungslandschaft fest. Einige Anregungen bietet die Konsumsoziologie, z. B. zum Sparverhalten und dem Umgang mit Krediten (vgl. Lunt/Livingstone 1992). Aufgrund der zunehmenden Überschuldung in Deutschland gab es in den letzten Jahren zahlreiche Forschungen zu den Ursachen der Überschuldung (vgl.

Wörsdorfer 2005). Eine US-amerikanische Studie kam zu gegenteiligen Befunden (vgl. 4 Haller und Norpoth konstatieren, dass Wirtschaft ein Thema ist, welches nicht nur über die mediale Vermittlung für den Rezipienten erfahrbar ist, sondern zum Beispiel auch darüber, wie prall die eigene Brieftasche gefüllt ist. Eine weitere Erklärung dafür bietet Koschel, die in einer theoretischen Analyse schlussfolgert, dass Wirtschaftsnachrichten nicht unter Kenntnisnahme von Einzelheiten, sondern vielmehr in einer Übereinstimmung mit gröberen argumentativen Schemata rezipiert werden (vgl.

Eine weitere Erklärung dafür bietet Koschel, die in einer theoretischen Analyse schlussfolgert, dass Wirtschaftsnachrichten nicht unter Kenntnisnahme von Einzelheiten, sondern vielmehr in einer Übereinstimmung mit gröberen argumentativen Schemata rezipiert werden (vgl. Koschel 2006). Damit widersprechen diese letztgenannten Befunde der Defizitthese, mit der innerhalb der Kommunikatorforschung das geringe Interesse an der Wirtschaftsberichterstattung mit der wenig ansprechenden Darstellung von wirtschaftlichen Tatsachen erklärt wird (vgl.

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by William
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